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„Iles des Saintes und Guadeloupe- die Schmetterlingsinsel“

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Am 12.02.2022 lichten wir den Anker in Saint Anne – Martinique mit dem Ziel weiter nordwärts zu fahren. Schweren Herzens verabschieden wir uns von unseren 2 Schildkröten – eine alte Lady bestimmt 80 Jahre alt und eine kleinere. Jeden Tag tauchen Sie mehrfach in unserer Umgebung auf. Sie sind so majestätisch anzuschauen. Bei besten Segelbedingungen rauschen wir am Diamant Felsen von Martinique vorbei. Spektakulär. Der Felsen wird so genannt, weil er genau danach aussieht. Er spielt eine Rolle in den Kriegen Napoleons. Fand hier eine 17-monatige Besetzung statt von 100 Mann die den Schiffsverkehr blockierten. Unglaublich wie so viele Menschen auf einem Felsen von nichts als Natur so lange überleben konnten. Bei super Wetter beginnt der Törn. Wie aus dem Nichts kommt eine schwarze Wolkenwand, ergießt sich über uns und bringt Starkwind mit sich. Ein klassischer Squall. Die verbannte Regenjacke von Tobias wird rausgeholt. Wir ankern in der Anse d’Arlet. Eine sehr hübsche Bucht. Die Kulisse bildet eine hübsche Kirche direkt am Wasser. Ein Schnorchel Riff am Strand. Am Nachmittag bekommen wir Besuch von der SY Maratimi. Sie haben 2 Kinder und somit hatte Tim seit langem mal wieder ein Spielkamerad. Am nächsten Tag geht es allerdings für uns schon wieder weiter zum Plage de Carbet bei St. Pierre. Hier blicken wir auf einen schwarzen Sandstrand. Wir baden zum Sonnenuntergang am Heck. Es ist stille See und das Baden dadurch recht angenehm. Dennoch haben wir immer ein Seil mit einem Fender im Wasser. Teilweise ist die Strömung so stark, dass man kaum zum Boot zurückkommt. Es bietet uns und den Kindern etwas mehr Sicherheit. Den Tag darauf verlassen wir Martinique. Gehen auf offene See und segeln an der grandiosen Küste Dominicas vorbei. Wie haben leider zu wenig Zeit und die Einreise aktuell ist mehr als aufwendig als auch teuer. Dennoch ist Sie als ein Juwel der Karibik hochgelobt. Auf dieser Tour haben wir endlich großes Glück und sichten Wale. Unglaublich.

Am späten Nachmittag erreichen wir die Iles des Saintes. Eine kleine Inselgruppe Guadeloupe vorgelagert. Wir fahren alle angegebenen Buchten ab. Ankern ist hier zwar möglich aber erst ab 20m und die etwas flacheren Ankerspots sind voll. Es sind alle Moorings belegt. Leichte Enttäuschung macht sich breit. Tobias entscheidet sich dann für ein passendes Plätzchen fernab des Führers. 2 weitere Boote folgen uns. Ihnen geht es ähnlich. Bleiben können wir hier nur eine Nacht, da die nächsten Tage viel Wind kommen soll. Am nächsten Morgen versuchen wir es noch einmal. Wer sagt es. Wir haben Glück und bekommen eine Mooring am Anse du Pain de Sucre. Eine Postkarten Kulisse. Zwei kleine Sandstrände mit Palmen. Ein Hotel Resort mit Pool. Grandios. Wie wir beobachten kommen gefühlt ab 10 Uhr eine ganze Busladung an den kleinen Strand und abends sind Sie wieder weg. Wie wir später erfahren, werden hier die Tagesausflüge mit den Fähren vom Festland her unternommen. Der Strand wird als Live Aquarium bezeichnet. Und so ist es auch. Das schnorcheln ist eine wahre Freude. Eine bunte Fischvielfalt, zahlreiche kleine Riffe und Korallen. Tim ist ganz aus dem Häuschen. Mia schwimmt brav mit uns mit während wir die Unterwasserwelt erkunden. Unser Versuch in dem Hotel ein Essen zu bekommen oder gar den Pool zu benutzen, scheitert kläglich. Kein Rankommen. Nur für Gäste. Hatten wir gehofft etwas Entlastung in der Küche zu erhalten scheitert. Haben wir das bisher in dieser Form noch nie erlebt. Diese Ablehnung und das in so schwierigen Zeiten der Gastronomie. Nach ein paar Tagen verlegen wir uns in die Bucht direkt vor dem Hauptort Terre de Haut. Ein ganz bezauberndes Dorf. Bunte Häuser, kleine Geschäfte, Restaurants, ein Fort direkt auf dem Hügel. Wir gönnen uns ein super Mittagessen mit direktem Blick auf die Bucht. Die Insel kann man mit kleinen E-cars oder E-bikes erkunden. Doch unsere Zeit rennt leider.

Für Montag, 21. Februar haben wir einen Liegeplatz in Pointe a Pietre auf Guadeloupe reserviert. Bereits am Samstag bietet sich ein gutes Wetterfenster. Dennoch ist der Kurs elend. Wir „stampfen“ gegen an. Die Wellen kommen seitlich. Mia und mir geht es wieder eher bescheiden. Tobias braucht viel Konzentration. Und genau in solchen Momenten ereilt uns das Angler Glück. Endlich. Tobias fängt einen Mahi Mahi auch Goldmakrele genannt. Ein stattliches Tier. Mia schläft auf der Sitzbank wir hantieren mit der Angel herum und ein Squall kommt auf uns zu. Alles auf einmal. In der Ankerbucht wird er filetiert und direkt am Abend verkostet. Alle sind aus dem Häuschen und ganz stolz auf den Kapitän.

Wir liegen direkt vor der Hauptstadt von Guadeloupe. Unser Blick geht auf den Container Hafen und auf eine kleine Insel. Wir liegen wie in Abrahams Schoß. Perfekt. Das Wasser ist allerdings etwas trüb. Am nächsten Tag fahren wir zu unserem Liegeplatz in den Hafen, den wir allerdings nur für 5 Tage buchen konnten. Nach reichlicher Überlegung und Recherche benötigen wir allerdings den Platz am besten für 2 Wochen. Wir bekommen ja unseren Besuch. Mit 8 Mann an Bord muss an einiges gedacht werden, wie Wasservorrat, Auslauf für die Kids, Erlebnis, Spaß und Spannung. Die Ankerbuchten auf dieser Seite der Insel sind und nicht immer ideal. Mit 4 Kids muss man auch nicht auf den offenen Atlantik raus ohne jegliche Segelerfahrung. Das bereitet Tobias schon seit Tagen ein mulmiges Gefühl. Er wünscht sich einfach für die ganze Crew ein gutes Leben an Bord. Beim Einlaufen werden wir vom Boat Boy Jean Marc empfangen. Er hilft uns beim Anlegen und fragt mich nach dem Kapitän ob er gut ist. Ich sage nur er ist der Beste. Er lacht und meint er ist ja dein Ehemann. Doch nach dem Anleger weiß er wovon ich spreche. Im Hafen werden wir von einer dermaßen unfreundlichen Dame empfangen. Und natürlich. Sie hat keine weitere Nacht für uns zum buchen. Es wäre alles ausgebucht. Willkommen auf Guadeloupe! Wir fragen dennoch Jean Marc direkt. Er macht es möglich. Wir werden am Ende der Lagune platziert. Direkt bei den Local Booten. Fernab des Touristen Stegs. Eine schöne Kulisse. Der Ausgang am Aquarium. Wir dürfen 2 Wochen bleiben. Der Liegeplatz gehört einem Dauerlieger. Was für ein Glück. Wir treffen die letzten Vorbereitungen. Räumen, säubern das Boot. Machen alles fein für unseren Besuch. Am Abend treffen wir noch die SY Orion die wir in Saint Lucia als Nachbarn hatten und genießen eine Pizza mit einem Glas Wein.

Dienstagabend, 22. Februar trifft unser Besuch leicht übermüdet aber glücklich bei uns ein. Die Kids sind so alt wie unsere. Den weiten Flug haben Sie super mitgemacht. Spät am Abend fallen alle müde in Ihre Kojen und auf die Couch. Die Kids und Mama teilen sich eine Koje. Papa schläft auf der Couch. Tim – der Prinz hat seine eigene Koje und wir vorn mit Mia. Am ersten Tag ist die Vorfreude riesig auf Strand. Mit dem Dinghi fahren wir alle eine Runde durch unsere Lagune und legen gegenüber an. Wir kommen fußläufig an einen Strand, der allerdings recht steinig ist. Dennoch springen alle ins türkis blaue Wasser. Nach Auskundung von Tobias gibt es nur 10 Minuten entfernt den offiziellen Local Strand. Na diesen wollen wir doch noch erleben. Die Karawane zieht los. Wir kommen an eine richtig schöne Lagune mit perfektem weißem Strand, Felsen und Palmen. Etwas trüb das Wasser, dennoch schön. Das absolute Highlight sind riesige Leguane auf den Felsen. Alle sind glücklich. Zum Wohl trägt ein traditioneller Bokit bei in einer Snack Bar bei.

Im gemeinsamen Rat erklären wir unsere Entscheidung nicht zu segeln, sondern ein Auto zu mieten für die ganze Zeit. Fast 2 Tage dauert die Recherche und Abholung der Autos. Es sind Ferien auf der Insel. Alle Vermietung in der Nähe sind ausgebucht oder zu teuer. Also fahren wir zum Flughafen und holen uns dort 2 Autos, welche teilweise in einem grauenhaften Zustand sind. Gott sind wir verwöhnt. Egal wir haben jetzt fahrbaren Untersatz. Großeinkauf im Supermarkt inkl. 2 Wagen. Wir kochen fast täglich an Bord, da die umliegenden Restaurants doch recht teuer und zu schicki sind. Keiner von uns hat Lust mit unseren Energie geladenen Kindern essen zu gehen. Unser erster Ausflug geht in den Zoo. Der ist aber nicht vergleichbar mit unseren Zoos die wir kennen. Mitten im Urwald führt ein Weg durch gigantische Vegetation. Vorbei an Tucas, Affenhäusern, beeindruckend die Leoparden, Papageien, Schildkröten und vielen mehr. Alles ist super angelegt. Mitten drin gibt es eine Art Hochseilgarten mit Wegen hoch in den Bäumen und Hängebrücken. Die Kids haben Ihre wahre Freude. Ein tolles Erlebnis. Der Ausflug scheitert fast, da plötzlich die Temperaturen auf 23 Grad gehen und es regnet, was wir für extrem kalt empfunden haben. Im Übrigen ist dies bisher die regenreichste Insel. Es regnet mehrfach jeden Tag und Nacht. Es bleibt in der Regel warm aber alles ist schon wieder recht feucht.

Am Folgetag besuchen wir das Aquarium. Gleich an unserem Liegeplatz. Die Kinder schreien durchs halbe Aquarium. „Echte Haie“. So zeigt es hier auf tolle Art und Weise die Unterwasserwelt der Karibik. Alle sind sehr beeindruckt. Am Nachmittag geht es zum Strand an den Plage de la Caravelle. Relativ voll, sehr flach aber wunderschön. Mia hat sich einen Schnupfen zugezogen und verweigert zum ersten Mal das Wasser. Sie buddelt fröhlich im Sand vor sich hin. Da sind wohl doch heimlich die Kita Viren mitgekommen. Sie ist ja auch mega anfällig. Schon verrückt wie wir von Erkältung, Magen Darm ect. verschont bleiben. Was doch Sonne, Wärme und frische Luft ausmachen. Unser Leben spielt sich komplett draußen ab. Außer nachts im Boot zum Schlafen. Auf dem Rückweg vom Strand machen wir wieder an einer Snack Bude halt und essen lecker Bokits. Am nächsten Tag geht es Richtung Norden nach Deshaise in den botanischen Garten. Dieser Garten ist einmalig. Unzählige Pflanzenvielfalt, uralte Bäume, Kakteen, ein künstlicher Wasserfall mit Flamingos, Papageien in karibischen Häusern. Alles ist perfekt angelegt. Ein super Weg zum Laufen. Die Kids haben Freude an den Kois im Teich oder dem gigantischen Baum mit riesigen Wurzeln. Zum Highlight gibt’s Eis und einen Spielplatz. Ein guter Marsch und alle machen toll mit. Am Nachmittag fahren zu einem Strand unweit entfernt. Grandioses glasklares Wasser. Der offene Atlantik und eine gute Welle. Alle haben Ihre Freude. Am Abend liegen alle Kinder brav in Ihren Kojen und wir lassen den Tag in der Plicht ausklingen bei einem Glas Wein oder Gin Tonic. Wie gut doch auch diese Ruhe tut und die Gespräche.

Kein Stillstand. Schließlich wollen wir ja was erleben. An diesem Tag geht es zum Wasserfall Chut du Carbet. Ca. 20 Minuten Fußmarsch auf gut angelegten Wegen durch den Dschungel. Wir sind alle völlig beeindruckt von diesem Grün in so vielen Facetten und dieser Pflanzenvielfalt als auch die die Größe der Pflanzen. Die Kids machen alles super mit. Am Wasserfall angekommen sind wir beeindruckt von der Größe allerdings auch enttäuscht. Wir waren davon ausgegangen wir können hier baden. Nix da. Nur eine kleine Plattform mit Aussicht. Na super. Die Jungs sind auch recht enttäuscht. Auf dem Weg zurück zum Auto kommen wir noch an einem abgesperrten Weg vorbei, welcher steil bergab in den Regenwald führt. Hier soll es wohl die heißen Quellen geben zum baden. Alles klar. Die ganze Sippe klettert über die Balken und steigt durch den Urwald bergab mit kaputten Treppen, Wurzelwerk und Schlamm. Die kleinen Ladys in den Tragen bei den Männern. Die Jungs machen das ganz toll mit. Unten angekommen erwartet uns ein kleiner See mit Wasserfall. Nicht warm aber schon beeindruckend mitten im Urwald. Ein tolles Gefühl hier zu baden. Kurzzeitig sind wir ganz allein, aber nicht lange, denn andere machen auch verbotene Sachen. An den Autos zurück etwas froh, dass alle den Trail unbeschadet überstanden haben. Stolz und beeindruckt. Dafür lohnt es sich zu leben.

Am nächsten Tag fahren wir mal nicht in den Dschungel. Eigentlich wollten wir unserem Besuch eine Ausfahrt mit der Maupiti gönnen. Aktuelle Windsituation lassen es allerdings nicht zu. Somit entscheiden wir uns für einen Strandtag am „Anse Laborde“ ganz im Norden. Nicht nur ein Strandtag, sondern DER perfekte Strandtag. Glasklares türkises Wasser, perfekter Sand, Palmen, eine kleine Pagode mit einem Tisch und Bänken. Wir baden, schnorcheln, die Kids buddeln im Sand. Direkt am Strand ist ein nettes Restaurant dass uns mit Cocktails versorgt und das Mittag- Abendessen für uns kocht. Fisch und Chicken.

Der nächste Tag ist dann endlich für eine Ausfahrt bereit. Wir machen nur eine kurze Ausfahrt, da der Wind doch noch etwas stark ist und der Kurs schon nach kurzer Zeit dem Ersten etwas Unwohlsein beschert. Dennoch verbringen wir vor dem Hafen in der Lagune am Ankerplatz einen tollen Tag. Die Kids baden, wir grillen und chillen mal ein Tag. Ein Tag Autofrei. Das tut gut. Wir können leider nur ein Hauch von unserem Leben auf dem Wasser zeigen was Schade ist aber es bringt auch nichts es zu übertreiben. Zu Beginn des Aufenthaltes war das Wetter perfekt nur gab es da noch einige Reparaturen an Bord mit den mitgebrachten Teilen. Alle die Tobias kennen, wissen, dass er die Dinge dann sofort erledigen und reparieren will. Das hat dann eben Priorität. Wir hatten dennoch einen tollen Tag auf dem Wasser und werden es wiederholen. Nicht in der Karibik aber die Vorfreude auf Hiddensee ist schon jetzt groß.

Den nun leider letzten Tag verbringen wir am Vormittag im Kakao Museum und erfahren alles darüber wie die Schokolade gemacht wird inklusive Verkostung und einem schönen Garten. Am Abend erleben die Kids wohl Ihr persönliches Highlight. Wir sind mit 3 weiteren Booten zum BBQ am Strand verabredet. Ein spontaner Besuch bei uns an Bord an einem Abend mit leckerem Wein und Bier bringen die Idee von der SY Lily und SY Tangaroa ins Rollen. Gemeinsam mit der SY Vixen bringen alle etwas zum Essen mit. Nudelsalat, Kartoffelsalat, Linsensalat. Es werden frische Kokosnüsse geköpft. Alte Autoreifen als Sitzmöglichkeit gebaut. Nach einem Bad im Türkis gehen die Jungs mit SY Tangaroa und einer großen Schippe zum Schatz vergraben. Nachdem die Grills heiß gelaufen sind wird aus den Kokosnussschalen ein Lagerfeuer entfacht. Ein spektakulärer Sonnenuntergang macht den Abend perfekt.

Auf die Frage am letzten Tag bei den Jungs was am Besten war. Sind sich alle einig: Das Lagerfeuer 😊 wie leicht doch unsere Kinder glücklich zu machen sind. Dafür fliegt man nun um die halbe Welt. Aber sonst war das Wasser und Schwimmen wohl auch gut und unsere Boots Ausfahrt.

So viele Erlebnisse und Eindrücke. Eine landschaftlich beeindruckende Insel. Guadeloupe. Warum eigentlich Schmetterlingsinsel? Die beiden größten Inseln der Inselgruppe ähneln einem Schmetterling und sind nur durch die schmale Meerenge Riviere Salée verbunden. Die zwei Inselhälften Basse-Terre und Grande Terre sind landschaftlich total unterschiedlich. Die eine Hälfte mit langen Sandstränden und Zuckerrohrfeldern und die andere Hälfte mit dem Nationalpark und seinem Dschungel als auch dem Vulkan Soufriere. Einziger Wehmutstropfen ist die gefühlte Unfreundlichkeit der Menschen hier, niemand spricht auch nur ein Hauch Englisch und teilweise ist alles doch auch recht „verschlumpert“. Bis auf die Attraktionen. Die haben sie wirklich ganz toll angelegt.

Die Insel auf diesem Weg mit dem Auto und Freunden zu erkunden, war das Beste was uns passieren konnte. So viel hat sie zu bieten. Die Strände sind wirklich ein absolutes Highlight und der Dschungel. Vom Segeln und den Ankerbuchten her ist es wirklich sehr verhalten. Daher sind wir dankbar sie auf diesen Weg kennengelernt zu haben und das in so angenehmer Gesellschaft. 2 Wochen 8 Personen an Bord der Maupiti. Trotz kleiner Reibungspunkte manchmal zwischen den Kids war es wieder eine unglaublich harmonisch-unkomplizierte Zeit. Tim war wieder so ausgeglichen und glücklich mit seinem Freund. Das ist einfach schön anzusehen. Solche Menschen gibt es wenig im Leben. Das macht Vorfreude auf’s zu Hause ankommen. Dann machen wir Lagerfeuer am Strand von Marquardt. 😊

Nach Abreise unseres Besuches machen wir erstmal „Klarschiff“ und unternehmen eine Waschaktion. Was wir diesmal mit unserer Camping Maschine an Bord machen mit 6 Gängen und 3 Mal umhängen, da das Wetter uns regelmäßig einen Strich durch die Rechnung macht. Die Insel ist sowieso schon recht regnerisch allerdings toppt es die nächsten Tage noch. Ein gefühltes Dauertief. Soviel Tränen für einen Besuch. Das kann doch nicht der Grund sein. Uns zieht es weiter nordwärts an den Plage de Malendure. Bei der Ausfahrt entdecken wir einen majestätischen Wal. Was für ein Glück. Am Nachmittag erreichen wir unsere Ankerbucht. Die Kulisse lockt uns nicht so wirklich. Hier möchten wir mit den Schildkröten schwimmen. Unser Besuch war hier und Sie vom Land aus beim baden entdeckt. Leider macht es Regen und Wind nicht möglich. Wir ziehen weiter in die Ankerbucht von Deshaies. Ein ganz netter Flecken Erde. Der Ort ist pittoresk. Umgeben von Bergen und die Schildkröten schwimmen wieder umher. Leider lassen uns das Wetter seit fast 2 Tagen das Boot kaum verpassen. Manometer sind wir verwöhnt. Wir kennen solche grauen Tage gar nicht mehr. Wir haben ausklariert und haben einen Antigen Test gemacht. Die nächsten Tage soll es noch nach Antigua gehen. 43 Seemeilen offene See. Heute hat ein schwedisches Boot die Überfahrt abgebrochen, da sie innerhalb von einer Stunde von 2 Squalls heimgesucht wurden. Eine starke Welle und der Wind direkt von vorn. Es soll wohl eine recht schwierige ecke von Guadeloupe sein da es hier Wind bis 40kn wehen kann. Wir lassen uns überraschen. Unser Vertrauen gilt unserem Kapitän wie bereits seit 9 Monaten und damit lagen wir immer gut. Auf zur voraussichtlichen letzten Inselerkundung in der Karibik.

  

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Birgit Grötzschel

    Wieder ein wunderbarer Reisebericht und herrliche Fotos! Weiterhin schöne Erlebnisse und wieder mehr Sonne! Birgit

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